Die Bell UH-1D

[Kondolenzbuch für die Kollegen] [Der Absturz] [Spendenaufruf]


[SAR 71 - Der Rettungsflug in den Tod] [SAR 71 - Ein fliegender Notarztwagen] [Die Chronik der Unglücke] [SAR-Helikopter: 50 000 Einsätze seit 1973] [SAR - Search and Rescue] [Interview mit SAR Notarzt Thomas Samek] [Lufttransportgeschwader 63 - Die "Engel der Lüfte"] [Die Bell UH-1D]
 
Die Bell wurde ursprünglich für die US ARMY entwickelt und dort vor allem als Transporthub- schrauber für sechs Verletzte oder 14 Soldaten eingesetzt. Bei Dornier wurden 352 Maschinen im Lizenzbau für die Bundeswehr gefertigt. 
Heute sind die "Teppichklopfer", wie sie wegen ihres markanten Knatterns genannt werden, noch an etwa 10 Luftrettungszentren der Luftwaffe im SAR Einsatz. 

Foto:helipage.de -SAR Rettungshubschrauber Bell UH-1D

Doch bis zum Jahr 2005 will sich die Bundeswehr ganz aus der "Christoph" Luftrettung zurückziehen.  Besonders bei dem medizinischen Teil der Besatzung ist die Bell jedoch sehr beliebt, da der Patient hier quer zur Flugrichtung liegt und so "von Kopf bis Fuß" betreut werden kann. 

Bis Mitte der 90er Jahre flog die Bell UH-1D auch für das BMI/Kathastrophenschutz im orange-roten Anstrich, doch nun untersagen die Vorschriften den Einsatz einmotoriger Maschinen in der zivilen Luftrettung über bebautem Gebiet. 

Im Fernsehen kann man die Bell als "Anneliese" vom LRZ Hamburg in den "Rettungsfliegern" bewundern. 

Technische Daten: 

Länge über alles:       ca. 13 m 
Rotordurchmesser:    14,60 m 
Geschwindigkeit:       220 km/h 
Leistung:                  2x 820 kW 
max. Abfluggewicht:  4310 kg 
max. Flugdauer:        2:30 (4:15) Std. 
Seiwinde:                 ja 

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