SAR 71 in Hamburg abgestürzt - 5 Kollegen starben

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[SAR 71 - Der Rettungsflug in den Tod] [SAR 71 - Ein fliegender Notarztwagen] [Die Chronik der Unglücke] [SAR-Helikopter: 50 000 Einsätze seit 1973] [SAR - Search and Rescue] [Interview mit SAR Notarzt Thomas Samek] [Lufttransportgeschwader 63 - Die "Engel der Lüfte"] [Die Bell UH-1D]
 
Hamburg - Auf dem Weg zu einem Rettungseinsatz ist am Donnerstag in Hamburg ein Bundeswehr-Hubschrauber in eine Kleingartenanlage gestürzt und in Flammen aufgegangen. Bei dem Unglück im Hamburger Stadtteil Hummelsbüttel kamen alle fünf Insassen des Helikopters ums Leben. Bei den Todesopfern handelt es sich um vier Soldaten und den Notarzt eines Hamburger Krankenhauses. Zwei Augenzeugen, darunter ein 
Foto:ddp Die Absturzstelle
Bundeswehrangehöriger, wurden laut Feuerwehr mit einem Schock in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Unglücksursache war zunächst unklar.
 

Foto:ddp Ein Rotorblatt zerstörte einen Kleintransporter
Absturz aus 150 Metern Höhe

Wie ein Polizeisprecher sagte, ereignete sich der Absturz am Morgen um 9.19 Uhr. Der Rettungshuschrauber SAR (Search und Rescue) geriet Augenzeugen zufolge unweit der Unglücksstelle in etwa 150 Meter Höhe plötzlich ins Trudeln, überschlug sich und prallte auf das Kleingartengelände, das sich in unmittelbarer Nähe eines Gewerbegebietes befindet. Das Wrack fing sofort Feuer und brannte völlig aus. 

Zahlreiche Wrackteile wurden im weiteren Umkreis der Unglückstelle gefunden. Ein abgerissenes Rotorstück beschädigte einen abgestellten Kleintransporter.
 
Helikopter-Flug war eigentlich unnötig

Der Hubschrauber war laut Feuerwehr auf dem Weg zu einem Pkw-Insassen, der nicht mehr ansprechbar war. Gleichzeitig habe sich auch ein Rettungswagen zu dem Einsatzort begeben und festgestellt, dass der Helikopter-Einsatz gar nicht erforderlich gewesen sei. Das Unglück sei offenbar genau in dem Augenblick geschehen, als der Hubschrauber wieder zu seinem Standort zurückkehren wollte, sagte ein Feuerwehrsprecher.


Foto:Bundesministerium der Verteidigung, SAR Einsatz in einem 
Wohngebiet in Hamburg

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