SAR 71 - Ein fliegender Notarztwagen

[Kondolenzbuch für die Kollegen] [Der Absturz] [Spendenaufruf]


[SAR 71 - Der Rettungsflug in den Tod] [SAR 71 - Ein fliegender Notarztwagen] [Die Chronik der Unglücke] [SAR-Helikopter: 50 000 Einsätze seit 1973] [SAR - Search and Rescue] [Interview mit SAR Notarzt Thomas Samek] [Lufttransportgeschwader 63 - Die "Engel der Lüfte"] [Die Bell UH-1D]
 
Über 40.000 Mal seit seiner Stationierung im Jahr 1973 angefordert
Die am Bundeswehrkrankenhaus stationierten Soldaten des Rettungshubschraubers SAR 71 sind die Retter, die der Himmel schickt. Wenn sie kommen, sind sie von weitem zu hören. Das Knattern der Rotoren ihrer Maschine ist unverwechselbar. Über 40.000 Mal wurde der Hubschrauber seit seiner Stationierung im Jahr 1973 von der Hamburger Feuerwehr angefordert. 

Foto:Bundesministerium der Verteidigung - SAR Einsatz in Hamburg
Für die Einsatzleitzentrale ist der Rettungshubschrauber der Joker im Rettungsalltag.  Er ist ein "fliegender Notarztwagen", der immer dann eingesetzt wird, wenn die normalen Fahrzeuge bereits im Einsatz sind oder der Einsatzort, beispielsweise ein fahrendes Schiff, nicht anders erreicht werden kann. Hauptaufgabe ist es immer einen Notfallmediziner zum Einsatzort zu bringen.

Die meisten Einsätze hatte der SAR 71 - bekannt aus der ZDF-Serie "Die Rettungsflieger" - im Jahr 1999. Rund 80 Prozent der insgesamt 2066 Einsätze waren wegen Erkrankungen geflogen worden. In 15 Prozent der Fälle waren chirurgische Notfälle der Alarmierungsgrund gewesen. Weitere fünf Prozent waren anderweitige Einsätze. Seiner eigentlichen Bestimmung, die Search- and Rescue-Einsätze, beispielsweise nach einem Flugzeugabsturz, sind die absolute Ausnahme. Nur ein bis zwei Mal im Jahr wird der Hubschrauber dafür alarmiert.
 

Foto: Bundesministerium der Verteidigung - SAR Einsatz in Hamburg
Die Maschine vom Typ Bell UH-1 D selbst wird, wie Pilot und Bordmechaniker, vom Lufttransportgeschwader 63 aus Hohn gestellt. Die Flieger sind absolute Profis. Sie werden erst zu den Einsätzen im Stadtgebiet zugelassen, wenn sie mehr als 1000 Flugstunden vorweisen können. Eine Woche blieben sie hier, bevor sie abgelöst werden. Auch die Maschinen werden öfters gewechselt. 

Der Rettungsassistent kommt aus dem Bundeswehrkrankenhaus Wandsbek. Von dort oder von anderen Hamburger Krankenhäusern kommt der mitfliegende Notarzt, meist ein Anästhesist. zv

Quelle: Die Welt

[Kondolenzbuch für die Kollegen] [Der Absturz] [Spendenaufruf]


[SAR 71 - Der Rettungsflug in den Tod] [SAR 71 - Ein fliegender Notarztwagen] [Die Chronik der Unglücke] [SAR-Helikopter: 50 000 Einsätze seit 1973] [SAR - Search and Rescue] [Interview mit SAR Notarzt Thomas Samek] [Lufttransportgeschwader 63 - Die "Engel der Lüfte"] [Die Bell UH-1D]